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Am Samstag, den 25. März 2023 fand im Islamischen Zentrum Hamburg ein Ramadan-Bankett statt, das zahlreiche Vertreter und Imame verschiedener muslimischer Gemeinden in Hamburg anzog, sowohl sunnitisch als auch schiitisch. Die Veranstaltung begann mit einer herzlichen Begrüßung, gefolgt von einer feierlichen Rezitation aus dem heiligen Koran und einer deutschsprachigen Übersetzung.

Herr Abdin, der im Namen des Zentralrats der Muslime in Deutschland und der Al-Nour-Gemeinde in Hamburg sprach, betonte die Friedenswirkung des heiligen Monats Ramadan und hob dabei die signifikante Rolle der Imam-Ali-Moschee in der Stiftung für Frieden hervor. Er sprach auch über antimuslimische Anschläge und betonte, dass es wichtig ist, sich entschieden gegen solche Bewegungen zu stellen. Der ZMD wünscht sich einen Beauftragten gegen antimuslimischen Rassismus, um diesem Problem angemessen entgegenzuwirken.

Ein Kurzbeitrag betonte die Bedeutung, Stereotypen abzubauen und für Frieden einzustehen. Herr Krüger sprach über die Notwendigkeit, sensibel, angemessen und sprachlich korrekt zu kommunizieren. Er betonte, dass die Wahl der Worte im Dialog und die korrekte Definition von Begriffen wie Rassismus wesentliche Grundlagen für einen fundierten Dialog sind.

In der anschließenden offenen Diskussion äußerte sich das Publikum zu verschiedenen Themen. Der Bruder Garib betonte die Bedeutung, Begriffe richtig zu deuten und darauf zu achten, über Unterschiede im Kollektiv hinwegzuschauen, um als Muslime gemeinsam stärker zu sein.

Herr Prof. Mofatteh, Imam und Leiter des Islamischen Zentrum Hamburg hielt einen Vortrag zum Thema „Islamophobie“, in dem er die Islamophobie im Westen und ihre historischen Wurzeln thematisierte. Islamophobie bezieht sich auf die irrationale Angst und Vorurteile gegenüber dem Islam und Muslimen und ist auf Europa und Amerika beschränkt. Die Rolle der Medien bei der Verschärfung dieses Problems wird ebenfalls diskutiert. Die Rede betont, dass es ein komplexes Phänomen ist, das von erkenntnistheoretischen, psychologischen und politischen Fragen bis hin zu wirtschaftlichen Interessen reicht.

Die Veranstaltung endete mit einem gemeinsamen Fastenbrechen und Austausch.
Insgesamt war das Ramadan-Bankett im Islamischen Zentrum Hamburg ein erfolgreiches und erkenntnisreiches Ereignis, das die Bedeutung von Frieden und Dialog innerhalb und außerhalb der muslimischen Gemeinschaft betonte und wichtige Impulse für ein friedvolles Zusammenleben in der Gesellschaft setzte. Die Anwesenheit von Vertretern und Imamen verschiedener muslimischer Gemeinden unterstreicht die Bedeutung der Veranstaltung für die gesamte muslimische Gemeinschaft in Hamburg.

 

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