Islamisches Zentrum Hamburg
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Nachrichten Code : 47009
Datum der Veröffentlichung : 2/26/2014 2:09:00 PM
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Leitung des IZH

Aktuelle Leitung:

  • Ayatollah Dr. Reza Ramezani(Seit 2009 ...)

Die früheren Leiter:

  • Hojjatulislam Mohagheghi (1955-1965)
  • Ayatollah Dr. Beheschti (1965-1970)
  • Hojjatulislam Dr. Shabastari (1970-1978)
  • Hojjatulislam Dr. Khatami (1978-1980)
  • Hojjatulislam Dr. Mohammad Moghaddam (1980-1992)
  • Hojjatulislam Ansari (1992-1998)
  • Hojjatulislam Dr. Hosseini Nassab (1999-2003)
  • Ayatollah Ghaemmaghami (2004-2008)


Ayatollah Dr. Reza Ramezani wurde im Jahre 1342 (Sonnenkalender) in der Stadt Rascht in eine gläubige, religiöse Familie hineingeboren. 1357 studierte er neben seinen klassischen Studien inoffiziell auch die theologischen Studienrichtungen und besuchte schließlich 1359 offiziell die theologische Fakultät in Rascht, wo er das Grundstudium abschloss. 1362 siedelte er in die heilige Stadt Maschhad über und studierte die Oberstufe bei großen Meistern wie den Ayatollahs Sabzewari, Salehi, Saiedi, Rezazadeh und Mortazawi und nahm auch am Philosophieunterricht des großen Weisen und Philosophen, Seyed Djalaluddin Aschtiani teil.
Ayatollah Ramezani siedelte dann aus Liebe zum Studium, und um die höheren, ergänzenden Studien, sowie die oberste Stufe der islamischen Jurisprudenz abzuschließen, im Jahre 1367 nach Qum über, die Stadt des Wissens und der Rechtsgelehrten. Dort widmete er sich 14 Jahre lang den Lehren der islamischen Jurisprudenz, kanonischen Grundlagen und islamischen Theologie bei hervorragenden Meistern wie den Ayatollahs Fadhil Lankarani, Wahid Khorasani, Makarem Schirasi, Jafar Subhani, Bahdjat Fumani und Madadi Khorasani. Seiner Leidenschaft für die Lehren des Qur’an, der Philosophie, Gnostik und Ethik ging er während dieser Jahre bei Ayatollah Allameh Djawadi Amoli, Allameh Hassanzadeh Amoli, Ansari Schirasi, Askari Gilani und Ahmad Beheschti nach.
Nachdem er die Prüfungen abgelegt und die wissenschaftlichen Abhandlungen abgegeben hatte, erhielt Ayatollah Ramezani alle Zertifikate des 1. bis 4. Grades (welche als Doktorat angerechnet werden). Im Jahre 1384 nahm er an der Aufnahmeprüfung des Expertenrats teil, bestand mit Auszeichnung und wurde in diesen Rat aufgenommen. Neben seinen theologischen Studien hat er auch einige Universitätslehrgänge abgeschlossen und den Doktortitel erhalten.
Dank seines hervorragenden Auffassungsvermögen war Ayatollah Ramezani bereits in den Anfangsphasen seines Studiums in der Lage, Theologie zu unterrichten und wissenschaftliche Artikel zu veröffentlichen. Er unterrichtete an theologischen Fakultäten in Rascht, Maschhad, Qom und Karadsch Themen wie arabische Literatur, Logik, Philosophie, islamische Theologie, Gnostik, Ethik, Exegese, islamische Jurisprudenz und kanonische Grundlagen, und zwar in allen, auch den höheren Stufen.
Außer an theologischen Fakultäten unterrichtete er auch Ethik, Überlieferungswissenschaften, persische literarische und gnostische Werke, Islamgeschichte, islamische Theologie, neue Theologie, Methodologie, Exegese und islamische Jurisprudenz an diversen Universitäten.
Zu seinen weiteren, wissenschaftlichen Aktivitäten gehören die Gründung des ersten theologischen Forschungsinstituts mit dem Namen „Institution für Religion und Ethik“ im Jahre 1379, die aktive Mitgliedschaft in der philosophischen und theologischen Gruppe der Qur’anenzyklopädie, Auftritte als Islamexperte in Radio- und TV-Programmen; er ist ein anerkannter Buchkritiker der theologischen Fakultät, leitender und beratender Professor für Rechtsabhandlungen der theologischen Fakultäten und anderer Universitäten als Betreuer von Doktoranden, Ansprachen in Seminaren sowohl im Iran als auch im Ausland und Mitglied im wissenschaftlichen Gremium des islamischen Kultur- und Ideenforschungszentrums seit 1381.
Ayatollah Ramezani hat viele Werke in verschiedenen Themenbereichen wie Qur’an, islamische Jurisprudenz, Gnostik, Überlieferung, Ethik und Recht, Gesellschafs-, Geschichts- und Kulturwissenschaften verfasst, wovon hier einige aufgelistet werden:
§     Reflektionen des Menschen über sein Wesen
§     Eine Einleitung über göttliche Namen aus der Sicht des Qur’an und der Gnosis
§     „Religiöse“ Pathologie bei der Aschura-Bewegung
§     Erlernen und Aneignung der Weisheit
§     Religiosität und Glauben in der Aschura-Bewegung
§     Die Guten Namen (auf Arabisch)
§     Ethik und Gnostik
§     Eine Einführung in die Grundlagen der Sündenlehre
§     Religiöse Kulturschaffung in der Aschura-Bewegung
§     Einige qur’anische Forschungen (Artikelsammlung)
§     Eine Sammlung gnostischer Artikel
§     „Die Freitagsreligion“ (eine Sammlung von Ansprachen)
§     Eine Überlegung über die Konvention gegen Frauendiskriminierung
§     Die Blüte des Lebens – das junge Leben
§     Reform und Aschura-Reform
§     Der Ruf des Freitags (eine Sammlung von Freitagsansprachen, die in Karadsch gehalten wurden)
§     Die ethischen Ideen des Allameh Tabatabai
§     Eine Einleitung in das rechtliche und ethische System der Familie
Es ist erwähnenswert, dass einige seiner Bücher und Artikel in verschiedene Sprachen wie Englisch, Deutsch, Türkisch, Arabisch und Malaiisch übersetzt und positiv aufgenommen wurden.
Ayatollah Dr. Ramezani wurde vor drei Jahren mit der Leitung des Islamischen Zentrums Imam Ali (a.s.) Wien und am 20. April 2009 (10. Ordibehescht 1388) zum Leiter und Direktor des Islamischen Zentrums Hamburg berufen und ist somit höchster Vertreter und Nachahmungsquelle für Schiiten in Deutschland, und befasst sich dort mit religiösen und kulturellen Aktivitäten.
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Hojjatolislam Mohammad Mohagheghi (1955-1965),


geboren 1910 in Lahijan, besuchte renommierte Gymnasien wie das Kemal-ul-Molk- und das Darul-Funun-Gymnasium  in Teheran, wo u. a. Französisch und Russisch unterrichtet wurden, während er gleichzeitig an der Theologischen Hochschule Marvi arabische Sprache und Literatur studierte. Er setzte seine theologische Ausbildung in Maschhad fort und arbeitete gleichzeitig als Mathematiklehrer. Während seiner Weiterbildung an der Theologischen Hochschule in Qom unterrichtete er Theologiestudenten in Physik, Astronomie und anderen Naturwissenschaften. Hojjatolislam Mohagheghi war vier Jahre lang Imam in Yazd, bevor er 1952 nach Teheran versetzt und 1955 von Ayatollah Boroudjerdi nach Hamburg entsandt wurde. Während der folgenden zehn Jahre legte er u. a. den Grundstein für die Imam-Ali-Moschee, brachte die Bauarbeiten zu einem vorläufigen Abschluss und belebte das Islamische Zentrum mit ersten Aktivitäten. Nach dem Tod von Ayatollah Boroudjerdi kehrte er nach Qom zurück, um an der Theologischen Hochschule zu lehren. Er starb 1969 im Alter von 59 Jahren. [nach oben]





Ayatollah Dr. Seyyed Mohammad Hosseini-Beheschti (1965 - 1970),

1929 in Isfahan geboren, studierte Theologie bei Gelehrten wie Ayatollah Boroudjerdi und Imam Khomeini. 1948 promovierte er an der Universität Teheran in Islamwissenschaften und widmete sich in Qom dem Philosophiestudium bei dem bekannten islamischen Philosophen Allameh Tabatabai. 1954 gründete er gemeinsam mit einigen Freunden das Gymnasium „Din u Danesh“ (Religion und Wissen) und errichtete ein „Islamisches Zentrum für Schüler und Lehrer“. Von Anbeginn der Widerstandsbewegung der Geistlichkeit im Iran 1962/63 gehörte Ayatollah Beheschti zu ihren aktiven Mitgliedern. Im Winter 1963 musste er auf Druck des Schahregimes Qom verlassen und widmete sich in Teheran der Überarbeitung von Schulbüchern. 1965 übernahm er für fünf Jahre die Leitung des Islamischen Zentrums Hamburg. Während dieser Zeit gestaltete er das Zentrum zu einer Begegnungsstätte für Muslime aus verschiedenen Nationen und Religionsschulen und begründete diverse Veranstaltungen wie z. B. eine „Fragestunde für am Islam Interessierte“ sowie eine Veranstaltung für in Deutschland studierende Muslime. Bei der Gestaltung der Islamischen Studentenbewegung in Europa spielte er eine entscheidende Rolle. 1970 kehrte er in den Iran zurück und wurde zwischen 1975 und 1978 mehrmals von der Geheimpolizei des Schahregimes inhaftiert. 1978 wurde Dr. Beheschti von Ayatollah Khomeini aus dem Exil in Frankreich in den Revolutionsrat berufen. Nach dem Sieg der Islamischen Revolution im Februar 1979 wurde er Vorsitzender der von ihm mitbegründeten Islamischen Republikanischen Partei. Als Mitglied im Expertenrat wirkte er entscheidend an der Ausarbeitung der neuen Verfassung mit. Er war Oberster Richter des Landes, als er am 18. Juni 1981 zusammen mit 72 weiteren Regierungsvertretern und Parlamentariern bei einem Bombenanschlag den Tod fand. [nach oben]



Hojjatolislam Dr. Mohammad Mojtahed-Shabastari (1970 - 1978),

geboren 1936 in Shabastar (Ostaserbaidschan), begann mit 14 Jahren seine theologische Ausbildung in Qom. Neben seinem Studium schrieb er Artikel für „Maktabe Eslami“, die erste islamische Zeitschrift im Iran. 1969 wurde er von Dr. Beheschti nach Hamburg eingeladen und übernahm 1970 nach dessen Rückkehr in den Iran die Leitung des Islamischen Zentrums. Während seiner Amtszeit baute er die kulturellen und wissenschaftlichen Aktivitäten des Zentrums aus. Er richtete einen Gesprächskreis für in Deutschland heranwachsende muslimische Kinder ein und baute den Dialog mit Angehörigen anderer Religionsgemeinschaften aus. 1978 kehrte er in den Iran zurück. 1980 wurde er ins Parlament gewählt, und erhielt 1985 einen Lehrstuhl für islamische Philosophie an der Universität Teheran. Heute ist er u. a. als Fachgruppenleiter für islamische Philosophie an der Herausgabe einer „Großen Islamischen Enzyklopädie“ beteiligt. In theologisch-wissenschaftlichen Kreisen ist er über die Grenzen des Iran hinaus bekannt und wird oft zu internationalen Symposien eingeladen. [nach oben]


Hojjatolislam Dr. Seyyed Mohammad Khatami (1978-1980)

geboren 1943 in Ardekan, begann 1961 seine Ausbildung in Qom. Ab 1965 studierte er Philosophie und Erziehungswissenschaften an der Universität Isfahan und setzte 1971 seine Ausbildung in islamischer Philosophie, Religionsphilosophie und höherer Theologie in Qom fort.
Von 1972 bis 1977 war er in der Widerstandsbewegung der Theologiestudenten aktiv. Auf Vorschlag Ayatollah Beheschtis wurde Hojjatolislam Khatami 1978 an das Islamische Zentrum Hamburg entsandt. Nach Ayatollah Khomeinis Emigration nach Frankreich hatte das Zentrum für die muslimische Opposition gegen das Schahregime an Bedeutung gewonnen. Im Sommer 1980 kehrte er in den Iran zurück und wurde Chefredakteur der wichtigsten iranischen Tageszeitung „Keyhan“. Gleichzeitig wurde er ins Parlament gewählt. Vier Jahre später wurde er Minister für Islamische Kultur und gehörte in dieser Zeit auch dem Kulturrevolutionsrat an. Nach fast zehnjähriger Tätigkeit trat er 1993 von seinem Ministerposten zurück. Einige Jahre lang war er Leiter der iranischen Nationalbibliothek und Aufsichtsratsvorsitzender der Vereinigung Öffentlicher Iranischer Bibliotheken. Gleichzeitig war er als Berater des Staatspräsidenten tätig. 1997 wurde er zum Staatspräsidenten des Iran gewählt.
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Hojjatolislam Mohammad Reza Moghaddam (1980 - 1992),


geboren 1951 in Qom, begann dort 1964 seine theologische Ausbildung. Sein Fachstudium absolvierte er in islamischem Recht und islamischer Philosophie. 1978 wurde er nach einer politischen Rede mehrere Monate lang von der Sicherheitspolizei des Schahregimes inhaftiert. 1980 wurde Hojjatolislam Moghaddam Leiter des Islamischen Zentrums Hamburg. Während seiner Amtszeit rief er die deutschsprachige islamische Fachzeitschrift „Al-Fadschr - Die Morgendämmerung“ mit der Kinderbeilage „Salam“ ins Leben. In seiner Amtszeit wurden darüber hinaus mehrere Schriften in der Serie „Islamisches Echo in Europa“ sowie eine Faltblattserie mit Informationen für Nichtmuslime zu verschiedenen Themen herausgegeben. Hojjatolislam Moghaddam baute den Dialog mit anderen islamischen Zentren ebenso aus wie den interreligiösen Dialog und organisierte internationale kulturelle und wissenschaftliche Seminare sowie Lehrseminare für Studenten. Im Sommer 1992 kehrte er in den Iran zurück und lehrt gegenwärtig an der Universität Teheran. [nach oben]

Hojjatolislam Mohammad Bagher Ansari (1992 - 1998),

 

geboren 1946 in Mahalat, übersetzte im Alter von 21 Jahren sein erstes Buch aus dem Arabischen ins Persische. Seine Ausbildung in Höherer Theologie mit den Schwerpunkten Recht und Philosophie schloss er 1981 in Qom ab. Von 1971 bis 1976 beschäftigte er sich im Rahmen einer von Ayatollah Beheschti geleiteten dreiköpfigen Forschungsgruppe mit Qur'aninterpretation und der Beziehung zwischen abendländischer Philosophie und Islam. In diesen Jahren erschien eine weitere Übersetzung zum Thema „Unterschiedliche Christliche Glaubensschulen“. 1971 gründete Hojjatolislam Ansari ein „Büro für Internationale Islamische Beziehungen“ in Qom und nahm Kontakt zu anderen islamischen Institutionen auf. Nach dem Sieg der Islamischen Revolution übte er verschiedene gemeinnützige Tätigkeiten aus. Von 1982-1992 war er stellvertretender Vorsitzender der „Organisation für Islamische Verbreitung“. Außerdem war er Chefredakteur der englischsprachigen Zeitung „Tehran Times“.  Von 1992-1998 war er Leiter des Islamischen Zentrums. Seit seiner Rückkehr in den Iran gehören die Pflege und der Ausbau der internationalen Beziehungen zu seinem Tätigkeitsbereich. [nach oben]


Hojjatulislam Dr. Seyyed Reza Hosseini Nassab (1999 - 2003),
 wurde im Jahre 1960 in der Provinz Yazd geboren. Mit 16 Jahren wechselte er an die Theologische Hochschule Qom. Dies war in jener Zeit der Unterdrückung durch das Schahregime für den Jahrgangsbesten eine tiefgreifende Entscheidung. In Qom studierte er die klassischen Disziplinen Logik, Recht, Philosophie, scholastische Theologie, Hadithwissenschaften und Astronomie und erwarb den akademischen Grad eines Doktors in islamischen Wissenschaften. Logik, Recht und Philosophie lehrte er an der Theologischen Hochschule Qom. Auf Einladung der Muslime in Kanada wirkte Hodjjatulislam Hosseini Nassab vier Jahre lang als Geistlicher und Leiter des Islamischen Zentrums in Toronto. Während seines Aufenthaltes in Kanada gründete er vier bedeutende Institutionen, nämlich das „Islamic Center Wali-Asr, Toronto“, die „Ahlu-l-Bayt Assembly of North America“, das „Ahlu-l-Bayt Islamic Center Ottawa“ und die „Imam Ridha Theological School Ottawa“. Außerdem rief er zwei Zeitschriften ins Leben, die englischsprachige „The Right Path“ und die persischsprachige „Neyestan“. Nach seiner Rückkehr in den Iran bekleidete er den Posten des Generaldirektors für islamische Kulturangelegenheiten für Europa und Amerika. Zu seinen Aufgaben gehörte hier u. a. die Koordinierung der 20 Kulturattachés der Islamischen Republik Iran in Europa und Amerika. Von Januar 1999 bis Ende 2003 war Hojjatulislam Hosseini Nassab Leiter des Islamischen Zentrums und widmete sich verstärkt kulturellen Aufgaben. [nach oben]

Ayatollah Seyyed Abbas Hosseini Ghaemmaghami (seit 2004-2008),

wurde in Teheran in eine bekannte Gelehrtenfamilie geboren, die über 34 Generationen vom Prophetenenkel Imam Zain-ul-Abidin (a.s.) abstammt. Ayatollah Ghaemmaghami begann sehr früh parallel zur regulären Schulausbildung theologische Studien an der Teheraner Theologischen Hochschule und profitierte von den Lehren der zu jener Zeit renommiertesten Gelehrten. Nach seinem Wechsel an die Theologische Hochschule in Qom lernte er u.a. bei angesehenen Experten wie Ayatollah Mirza Masb, Ayatollah Vahid Khorasani, Ayatollah Javad Tabrizi, Ayatollah Seyyed Mohammad Roohani, Ayatollah Seyyed Kazim Hayeri, Ayatollah Hassanzadeh Amoli, Ayatollah Sanei, Ayatollah Ansari Shirazi und Ayatollah Seyed Reza Sadr.

Ayatollah Ghaemmaghami lehrte als Juniorprofessor u.a. Islamische Philosophie, Islamische Mystik, Prinzipien des islamischen Rechts, Islamische Ideologie und politisches Denken an verschiedenen Universitäten in Teheran und hat mehrere Fachbücher in diesen Bereichen publiziert.
Anfang 2004 hat er die Leitung des Islamischen Zentrums Hamburg übernommen und sieht eine seiner Hauptaufgaben im Ausbau eines konstruktiven Dialogs mit anderen religiösen, kulturellen und soziopolitischen Gruppierungen in Deutschland und Europa.

Er wurde im Mai 2006 durch die Mitglieder der Islamisch Europäischen Union der Schia-Gelehrten und Theologen (IEUS) als Vorsitzender dieser Union gewählt.
Im März 2009 wurde der erste Dachverband der Schiiten Deutschlands(Islamische Gemeinschaft der schitischen Gemeinden Deutschlands, IGS) gegründet. Bei der Vorstandswahl  wurde er mit der Mehrheit der Stimmen der Verantwortlichen und Leiter der islamisch schiitischen Zentren und Moscheen zum Vorsitzenden gewählt und ihm die Leitung dieses Dachverbandes übertragen.


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