Islamisches Zentrum Hamburg
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Nachrichten Code : 42589
Datum der Veröffentlichung : 1/15/2014 4:57:00 PM
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Islamkunde 10– Islam und Glaube 2 Redner: Ayatollah Dr. Ramezani Imam und Leiter des islamischen Zentrums Hamburg

Im Namen Gottes, des Gnädigen,
des Barmherzigen.


Aller Lobpreis gebührt Gott, dem Erhabenen, dem Herrn aller Welten. Wir danken Ihm für Seine Gnade und Seine Gaben und bitten Ihn um Hilfe und Rechtleitung in allem, was wir tun, und hoffen, dass Er uns in Seine Gunst aufnimmt. Sein Frieden und Segen seien mit unserem Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm), seinen reinen Nachkommen (Friede sei mit ihnen) und seinen rechtschaffenen Gefährten. O Diener Gottes, ich rate mir selbst und Ihnen allen zur Ehrfurcht vor Gott und zum Gehorsam gegenüber Seinen Geboten.

Im Namen Gottes, des Gnädigen,
des Barmherzigen.

 

Aller Lobpreis gebührt Gott, dem Erhabenen, dem Herrn aller Welten. Wir danken Ihm für Seine Gnade und Seine Gaben und bitten Ihn um Hilfe und Rechtleitung in allem, was wir tun, und hoffen, dass Er uns in Seine Gunst aufnimmt. Sein Frieden und Segen seien mit unserem Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm), seinen reinen Nachkommen (Friede sei mit ihnen) und seinen rechtschaffenen Gefährten. O Diener Gottes, ich rate mir selbst und Ihnen allen zur Ehrfurcht vor Gott und zum Gehorsam gegenüber Seinen Geboten.


Islamkunde (10) – Islam und Glaube (2)

Der Glaube ist ein sehr wichtiges Thema und wird im Qur’an und den Überlieferungen ausführlich behandelt. Aus qur’anischer Sicht sind es die Gläubigen, die dazu befähigt sind, sich als Mensch spirituell zu steigern. So legt der Qur’an einen großen Wert auf den Glauben und sagt:

„Allah wird die unter euch, die gläubig sind, und die, denen Wissen gegeben ward, in Rängen erhöhen. Und Allah ist wohl kundig dessen, was ihr tut.“

Anderswo beschreibt der Qur’an jene, die einen Glauben besitzen und ihn praktizieren, als die besten Menschen:

„Die Gläubigen, die auf dem Glauben beharren und gute Werke verrichten, sind dagegen die besten Geschöpfe.“

Solche, deren Taten an ihren Glauben orientiert sind, leben das reine Leben:

„Die Gläubigen, seien es Männer oder Frauen, die im Sinn des Glaubens gute Werke verrichten, lassen wir auf Erden gut leben und gewähren ihnen im Jenseits den ihnen gebührenden Lohn, der ihre guten Werke mehrfach vergilt.“

Wenn der Qur’an von den Eigenheiten der Gläubigen spricht, sagt er, dass sie auf den Namen Gottes sehr empfindlich reagieren so dass er auf ihre Herzen eine intensive, geistliche Wirkung hat. Sie bewahren stets den Respekt vor diesem heiligen Namen. Rezitiert man vor ihnen die göttlichen Verse, stärkt sich ihr glauben und sie vertrauen stets an Gott:

„Die Gläubigen sind jene, deren Herzen erschüttert werden, wenn Gott erwähnt wird, die im Glauben gestärkt werden, wenn ihnen Seine Verse vorgetragen werden und jene, die sich ganz auf Gott verlassen.“

Der Qur’an spricht die Gläubigen an und sagt sie mögen sich selbst und ihre Familie vor Unheil schützen:

„O Ihr Gläubigen! Schützt euch und eure Angehörigen vor dem Höllenfeuer, dessen Brennstoff Menschen und Steine sind!“

Auch in den Überlieferungen wird der Glaube oft diskutiert. Er wird als eine Überzeugung und ein Versprechen im Herzen erwähnt, welches sich auf die Taten und die Worte auswirkt . Der höchste Glaube ist der, der auf keinen Fall Zweifel zulässt.  In manchen Überlieferungen wird betont, dass der Glaube nicht nur ein äußeres Erscheinungsbild hat und sich nicht auf Wünsche beschränkt. Der wahre Glaube erscheint in seiner reinsten Form im Herzen und wird von den Taten der Menschen bestätigt und bezeugt.  Der Glaube und die Taten werden als Geschwister und sich immerwährend begleitende Freunde erwähnt, so dass Gott niemals den einen ohne den anderen annimmt:

„Der Glaube und die Taten begleiten einander, sie sind unzertrennliche Freunde. Gott nimmt den einen niemals ohne seinen Begleiter an.“

Insgesamt entnimmt man den Qur’anversen und Überlieferungen, dass der Islam einen Glauben betont, der auf Kenntnis, auf Argumenten und auf Logik basiert, von Taten begleitet wird. Der qur’anische Glaube bedeutet, dass die Überzeugung und die Taten niemals getrennt voneinander behandelt werden. Wissen und Kenntnis werden als für den Fortbestand des Glaubens notwendig erachtet.

 

[1] 58:11

[1] 98:7

[1] 16:97

[1] 8:2

[1] 66:6                      

[1] Nahdj ul balagha, S. 1186

[1] Amaali Mufid, S. 99

[1] Tuhaf ul oghul, S. 43

[1] Ghorar ul hikam, Band 1, S. 96


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